Landesarbeitsgemeinschaft für Zahngesundheit
Baden-Württemberg e.V.

Zahnschmelzhärtung durch Fluoride

Fluoride in der Zahnmedizin

Fluoride, ein Stoff der Natur, helfen, Kariesschäden an unseren Zähnen zu verhüten bzw. sie so klein wie möglich zu halten. Fluoride sind als ein natürlicher Baustein unseres Körpers darüber hinaus auch für die Knochenbildung und das Wachstum unentbehrlich. Fluorid, richtig dosiert und regelmäßig angewendet, hemmt bei Kindern und Erwachsenen das Auftreten der Karies. Die Schutzwirkung von Fluorid ist dabei gleich mehrfach: Fluorid unterstützt vor allem die Wirksamkeit körpereigener Abwehrmechanismen. Diese bewirken, dass angegriffener Zahnschmelz nach dem Säureangriff wieder repariert (remineralisiert) und die Bildung von Löchern verhindert wird. Fluorid hemmt den Bakterienstoffwechsel und somit auch die Produktion von Säuren, die den Zahnschmelz angreifen.

Weitere Hinweise:
„Karies-Vorbeugung“
„Kariesprophylaxe mit fluoridiertem Speisesalz“
Bezug: Deutscher Arbeitskreis für Zahnheilkunde (DAZ)
Postfach 1352, 64503 Groß-Gerau
„Schmelzhärtung zur Zahnkariesprophylaxe“
Bezug: Deutsche Arbeitsgemeinschaft für Jugendzahnpflege e. V.
von-Sandt-Str. 9, 53225 Bonn

Fluoride in Zahnpasten

Zahnpasten in vielen Farben Foto: proDente e.V./ Dirk Kropp

Zahnpasten mit Fluoridzusatz sind heute gängige Mund- und Zahnpflegemittel. Der Maximalgehalt beträgt 0,15 Prozent (1.500ppm). Zahnpasten, die von kleinen Kindern etwa bis zum Schulalter verwendet werden, sollten mild aromatisiert sein, aber nicht süß und fruchtig schmecken.


Sie enthalten 0,05 Prozent(500ppm) Fluorid. Die empfohlene Menge liegt bei:

  • Kindern ab 2 Jahre = erbsengroße Menge.

  • Kinder bis 2 Jahre = reiskorngroße Menge.

Grafik: proDente e.V.

Bei täglich mehrmaliger Verwendung von Fluorid-Zahnpasten können, im Vergleich zu fluoridfreien Zahnpasten, nach langjährigen Erfahrungen bis zu 50 Prozent neu entstehender Karies vermieden werden. Die Wirksamkeit wird durch die verwendete Fluoridverbindung und die Zusammensetzung der Zahnpasta beeinflusst.

Solange das Kind Vitamin D-Präparate bekommt, ist Folgendes zu beachten:

  • Kombi-Präparat Vitamin D + Fluorid = Zahnpasta ohne Fluorid verwenden.

  • Reines Vitamin D-Präparat = ab dem ersten Zähnchen eine fluoridhaltige Zahnpasta verwenden.

Weitere Hinweise:
Broschüre: „Gesunde Zähne ein Leben lang“
Bezug: elmex Forschung, Gaba GmbH
Berner Weg 7, 79539 Lörrach

Zahnpasten mit Fluoridzusatz sind heute gängige Mund- und Zahnpflegemittel. Der Maximalgehalt beträgt 0,15 Prozent (1.500ppm). Zahnpasten, die von kleinen Kindern etwa bis zum Schulalter verwendet werden, sollten mild aromatisiert sein, aber nicht süß und fruchtig schmecken.

Sie enthalten 0,05 Prozent(500ppm) Fluorid. Die empfohlene Menge liegt bei:

  • Kindern ab 2 Jahre = erbsengroße Menge.

  • Kinder bis 2 Jahre = reiskorngroße Menge.

Bei täglich mehrmaliger Verwendung von Fluorid-Zahnpasten können, im Vergleich zu fluoridfreien Zahnpasten, nach langjährigen Erfahrungen bis zu 50 Prozent neu entstehender Karies vermieden werden. Die Wirksamkeit wird durch die verwendete Fluoridverbindung und die Zusammensetzung der Zahnpasta beeinflusst.

Solange das Kind Vitamin D-Präparate bekommt, ist Folgendes zu beachten:

  • Kombi-Präparat Vitamin D + Fluorid = Zahnpasta ohne Fluorid verwenden.

  • Reines Vitamin D-Präparat = ab dem ersten Zähnchen eine fluoridhaltige Zahnpasta verwenden.

Weitere Hinweise:
Broschüre: „Gesunde Zähne ein Leben lang“
Bezug: elmex Forschung, Gaba GmbH
Berner Weg 7, 79539 Lörrach

Fluoridspüllösungen

Die Fluoridspüllösungen haben einen Fluoridgehalt von 0,025 Prozent. Sie können täglich verwendet werden. Nach dem Spülen sollte nicht nachgespült werden. Fluoridspüllösungen hemmen die Neuentstehung von Karies um etwa 30 Prozent. Lösungen mit einer Kombination von Aminfluorid und Zinnfluorid haben den zusätzlichen Vorteil, dass sie auch vorbeugend vor Zahnfleischentzündungen wirken. Die Spüllösung sollte nicht geschluckt werden. Bei Kindern empfiehlt sich deshalb eine Verwendung unter Aufsicht der Eltern.


Weitere Hinweise:
Broschüre: „Gesunde Zähne ein Leben lang“
Bezug: elmex Forschung, Gaba GmbH
Berner Weg 7, 79539 Lörrach

Fluoridgelee

Anstelle der täglichen Verwendung einer fluoridhaltigen Mundspüllösung kann ein Fluoridgelee einmal wöchentlich, am besten immer am gleichen Wochentag, verwendet werden. Mit diesem Gelee werden die Zähne wie mit einer Zahnpasta gebürstet. Nach dem Zähneputzen wird lediglich ausgespuckt. Kinder ab etwa dem 6. Lebensjahr oder schon früher, wenn sie das Mundausleeren nach dem Zähneputzen beherrschen und es der Zahnarzt verordnet hat, können das Fluoridgelee ohne Bedenken benutzen. Bei erhöhtem Kariesrisiko kann der Zahnarzt die Verwendung des Fluoridgelees, das einen höheren Fluoridgehalt besitzt als in Zahnpasten vorhanden ist, mehrmals wöchentlich verordnen.

Weitere Hinweise:
Broschüre: „Gesunde Zähne ein Leben lang“
Bezug: elmex Forschung, Gaba GmbH
Berner Weg 7, 79539 Lörrach

Foto: proDente e.V./Kierzkowski

Fluoridiertes Speisesalz

Fluoridiertes Speisesalz ist in Deutschland nur in Kombination mit jodiertem Salz als „Jodsalz mit Fluorid“ im Lebensmittelhandel erhältlich. Die Fluoride in diesem Salz wirken gleich zweifach:

  • Direkt auf den Zahnoberflächen, wenn mit fluoridiertem Speisesalz zubereitete Speisen gekaut bzw. gegessen werden.

  • Über den Speichel, denn dort erhöht sich die Fluoridkonzetration, sobald die Fluoride aus dem Salz über Magen-Darm-Trakt und Blutbahn in die Speicheldrüse gelangen.

Die konsequente Verwendung fluoridangereichertem Speisesalz im Haushalt kann mithelfen, bis zu 50 Prozent neuentstehender Karies zu verhindern.

Weitere Hinweise:
Broschüre: „Starker Schutz für gesunde Zähne“
Bezug: DAZ Deutscher Arbeitskreis für Zahnheilkunde
Postfach 1352, 64503 Groß-Gerau